Keep on Running

3 Tage-Trailrunningevent im Spessart vom 11.- 13. April 2014

1. Tag Citysprint

Am Freitag fuhren Teddy , Gitte, Hans-Bernd und ich nach Alzenau um an dem 3 tägigen Laufevent teilzunehmen.

(Gitte als Begleitung, Betreuerin, Besucherin….)

Am Abend um 19 Uhr begann der City Night Trail ein ca. 2,5 km langer Parcours rund um die Burg und den Marktplatz von Alzenau. Hierbei wurde einzeln im 10 Sekundentakt gestartet. Eigentlich wollte keiner von uns schnell laufen aber als man alleine vor dem Start stand und die Uhr die letzten Sekunden runterzählte rannte jeder beim Startsignal voll los. Die Strecke ging über Hindernissen, durch eine Tiefgarage, um Ecken und Kanten kreuz und quer durch die Innenstadt, über Treppen hinauf zur Burg wieder runter, den Burgwall hoch, am Seil festhaltend eine steile Böschung hinunter.

Den Zuschauern (Gitte, Familie Dauwe und einige Unbekannte) stockte der Atem als Hans-Bernd beim Sprung über einen Bach die Gelegenheit nutze seine Vorläuferin zu überholen oder überspringen?

Eigentlich rechneten alle damit, dass die gute Frau ins Wasser fällt aber es ging noch mal gut und jeder Läufer/in erreichte wohlbehalten das Ziel.

Auf dem Marktplatz war ein tolles Bistro, wo anschließend die Siegerehrung und das Briefing für den nächsten Tag stattfand.

 

2.Tag: Hahnenkammtrail

Am Samstag starteten wir um 12 Uhr bei traumhaftem Wetter mit ca.350 weiteren gutgelaunten Läufern zum Hahnenkamm-Trail (27,5 km | 1037 Hm).

Die Strecke führte vom Marktplatz in Alzenau über Wiesen und Weinberge in die Wälder des Spessarts.

Häufig wurde auf schönen Singletrails gelaufen mit z.T. sehr steilen Passagen, auf denen wir nur noch gehen konnten. Es ging aber auch mal so steil bergab, dass ich mich fragte, wie man hier am besten runterkommen sollte. Von einem Berg sah man die Skyline Frankfurts und wir waren froh, dass wir nicht wie Gitte in Frankfurt schoppen „mussten“. Unterwegs gab es an den Verpflegungsstellen ein richtig üppiges Büfett von dem Teddy sich schlecht losreißen konnte. Er schaffte es jedoch immer wieder uns einzuholen. Nach 3:06 Stunden kamen wir drei erschöpft (ich zumindest) und zufrieden auf dem Marktplatz von Mömbris an.

Ach ja auch an diesem Tag wurden wir wieder von Hannes, Klara und Stefan Dauwe kräftig angefeuert, so ein eigener Fanclub hat schon was.

Für mich war das Laufen für dieses Wochenende beendet und ich trat dem Fanclub bei.

LG Heidrun

 

3. Tag: Kahlgrundtrail

Nachdem wir am Freitag beim Citysprint jeder alleine gegen die Uhr und am Samstag gemeinsam die Königsetappe, den Hahnenkammtrail gelaufen sind, stand der letzte Tag für uns drei Borgloher unter ganz unterschiedlichen Vorzeichen:

Heidrun hatte nach langer Verletzungspause von Anfang an nur die ersten beiden Tage gemeldet. Sie war froh, endlich wieder fit zu sein, und wollte kein unnötiges Risiko eingehen.

Burkhard hat sich in der Vorbereitungszeit intensiv dem plattdeutschen Theater gewidmet und konnte daher den Trainingsumfang nicht unbedingt steigern. Dazu kamen am heutigen Sonntag noch Beschwerden im Knie, die seinen Start zunächst noch in Frage stellten. Daher war für ihn klar, dass er am letzten Tag nur „Ankommen“ wollte.

Ich (Hans-Bernd) habe die ersten beiden Tage gut weggesteckt, fühlte mich gut und wollte im Hinblick auf die Riesenbecker Sixdays, „mal gucken was geht.“

Die Stimmung am Start war wie an allen Tagen, entspannt, freundlich und erwartungsvoll. Der Sprecher bereitete uns gut gelaunt mit lockeren Sprüchen und entsprechender Musik im Startbereich auf die Dinge vor, die da kommen sollten.

Die Strecke war mal wieder wunderschön, sehr abwechslungsreich, nicht ganz so schwer wie der Hahnenkammtrail am Vortag aber dennoch sehr anspruchsvoll. 758 Höhenmeter standen auf dem Streckenplan und Dank einige Streckenumleitungen waren es am Ende knapp 26 km.

Kurz nach dem Verlassen von Mömbris zog sich der Läuferwurm durch Obstwiesen steil nach oben in den Wald, wo viele Ups and Downs auf uns warteten. Nach 5 km standen dann Birgit, Heidrun und Familie Dauwe, um uns anzufeuern, bevor wir bei km 8 das erste Mal das Ufer der Kahl erreichten.

Ein schmaler, wilder Singletrail zog sich 2 km am Fluß entlang, an dessen Ende wir die erste Verpflegung erreichten. Gut Verpflegen war jetzt wichtig, denn anschließend galt es auf 1 km 120 Höhenmeter den Weinberg hoch zu bewältigen. Auch hier wurden wir wieder von den Borgloher Fans unterstützt, ehe es auf der anderen Seite den Weinberg wieder genauso steil bergab ging.

 

Im weiteren Verlauf der Kahl entlang wechselten wird die Seite des Tales, um auf sehr schönen, nicht mehr ganz so steilen Wegen immer wieder auf und ab zu laufen.

Wie immer es war gegen Ende eines Laufes recht zäh und mühselig, aber der wunderschöne Zieleinlauf entschädigte für all die Mühen und Leiden. Ein Zieleinlauf übrigens, ganz nach dem Geschmack von Markus.

Am Ende des Tages hat jeder von uns seine Ziele erreicht:

Heidrun konnte den Tag nach ihrem Lauf ohne Beschwerden genießen. Burkhard´s Knie hat gehalten und er ist nach hartem Kampf ins Ziel gekommen und auch ich war mit meinem Lauf und dem Ergebnis zufrieden, denn „es ging was“.

Auch die anschließende Siegerehrung und die „Afterraceparty“ wussten durchaus zu gefallen. Viele glückliche Läufer, Organisatoren und Zuschauer feierten sich, ihren Lauf und die Veranstaltung im Ganzen. Top organisiert, oder wie ich später in einem der vielen Berichte über das Event lesen konnte: Auf „Plan B“ ist Verlass, da passt einfach alles.

Prädikat für die Veranstaltung: besonders empfehlenswert

Im Übrigen auch für Kurzstreckler geeignet, da die Läufe auch immer als Short-Trail mit ca. 12 km angeboten wurden.

 

Streckenansicht: Hahnenkammtrail

                        Kahlgrundtrail

Ergebnisse: ergebnisse

Veranstaltungshomepage: Keep on Running

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Video eines Teilnehmers: Video Teil 1

                                     Video Teil 2